Elīna Garanča in der Tonhalle Düsseldorf

Lange Zeit im voraus hatte ich 2 Konzertkarten für diesen Abend mit Elīna Garanča in der Tonhalle Düsseldorf gekauft, und meine Frau und ich hatten uns sehr auf diesen Abend gefreut. Waren wir dieser einzigartigen Sopranistin doch bis nach Essen, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, München und Wien gefolgt und immer wieder aufs neue begeistert worden. Kurzfristig gelang es mir noch, eine Foto-Akkreditierung zu bekommen, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal bei Berin Art Management bedanken möchte.

Am 14.02. (Valentinstag) nahm uns Elīna Garanča zusammen mit ihrem Ehemann und Dirigenten Karel Mark Chichon und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland auf eine musikalische Reise über Tchaikovsky, Verdi, Donizetti u. a. Komponisten mit. Dabei strahlte ihre Stimme wie immer Warmherzigkeit und Perfektion in allen Höhen aus und riss das Publikum begeistert mit. Nach dem Zugabenteil gab es Standing Ovations für diese außergewöhnliche Künstlerin, die zusammen mit ihrem Ehemann und Dirigenten noch eine Autogrammstunde nach dem Konzert gab.

 

Das Berin Art Management schreibt:

 

"Was ich aufnehme“, sagt Elīna Garanča, „ist immer auch Spiegel meiner eigenen emotionalen und psychischen Situation.“  Eine zutiefst private Angelegenheit. So ist es auch bei ihrem neuen Album mit Werken von Massenet, Verdi, Berlioz, u.a. „Mein Leben“, sagt sie, „ist so glücklich, dass ich eine unendliche Dankbarkeit empfinde: für meine Kollegen, meine Familie, meine Stimme – und all die großartigen Komponisten.“  Nach der metaphysischen Verklärtheit und Religiösität ihres letzten Albums Meditation huldigt Elina Garanca gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Dirigenten Karel Mark Chichon nun wieder der klangsinnlich greifbaren, der italienischen und französischen Operndramatik.

 

Begleitet von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland – Pfalz nehmen Elina Garanca und Karel Mark Chichon die Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt der  großen großen romantischen Oper im Italien und Frankreich des späten 19. Jahrhunderts.

Liebe und Hass, erfülltes Glück und  schicksalhafte Zerstörung liegen eng beieinander in den großen Opernstoffen von Verdi, aber auch Massenet und Berlioz, bei denen tragische Verwicklungen, die quasi in einem dramatisch zugespitzten erzählerischen Rausch gesteigert werden, stets auf einen katastrophalen Höhepunkt zulaufen.

Mit einer perfekt ausgebildeten, hochkultivierten Belcanto – Sopranstimme, ürberragender vokaler Strahlkraft und langjähriger schauspielrischer Bühnenerfahrung bringt Elina Garanca die idealen Voraussetzungen mit, die theatralische Dramatik von der Opernbühne ins Aufnahmestudio und später auf die Bühnen der großen deutschen Konzerthäuser zu übertragen. Die langjährige Zusammenarbeit mit ihrem musikalischen (und privaten) Weggefährten Karel Mark Chichon ist dabei eine große Hilfe, wenn es darum geht, sich bei Fragen der musikalischen Gestaltung einzelner Passagen ohne viele Worte quasi „blind“ zu verstehen und aufeinander verlassen zu können.

„Bei so einem persönlichen Album ist es natürlich hilfreich, wenn man sich gut kennt“, sagt der Dirigent. „Oft geht das bei uns ohne viele Worte. Wenn Elīna etwas sagt, weiß ich in der Regel genau, was sie meint – und wir nähern uns einander in der Musik an.“

 

„Die Arbeit“, sagt Garanča, „war wie ein Sog: Wir hatten eine Vorstellung, haben ein Programm entwickelt und versucht, uns auf jedes neue Stück, auf jede Zeit und auf jede Geschichte zu den einzelnen Werken einzustellen.“ Herausgekommen ist eine Suche nach dem Glück der Seele – im großen dramatischen Repertoire der führenden romantischen Opernstoffe Italiens und Frankreichs.  Die berühmten „magischen Augenblicke“, in denen laut dem erzromantischen deutschen Poeten  Joseph von Eichendorff  der „Himmel die Erde küsst“, gehören fürwahr zu den größten Herausforderungen für einen Musiker: die Beschreibung des magischen Zustandes absoluter Schwerelosigkeit, der überirdische Klang der Musik, in dem sich Zeit und Raum auflösen in einem Moment der Ergriffenheit.

 

Elina Garanca selbst beschreibt die Rolle des ausführenden Künstlers gleichsam als Vermittler zwischen den geistigen Sphären, in denen geniale Tonsetzer schweben, sowie dem Zuhörer, der auf eine innere Reise durch unterschiedliche Klang – und Gefühlswelten mitgenommen wird: „Die Sehnsucht des Menschen nach Zufriedenheit, Trost und Seelenheil. Auf unserem Album folgen wir diesem Wunsch nach Glück, durch unterschiedliche Zeiten und an verschiedenen Orten“ (Quelle: Berin Art Management)

 

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